Zurzeit ist der Präsenzunterricht an allen niedersächsischen Schulen untersagt.
Ausgenommen von diesem Verbot ist die Notbetreuung von kleinen Gruppen in Schulen für die Jahrgänge 1-8.

Die Notbetreuung ist auf das notwendige und epidemiologisch vertretbare Maß zu begrenzen.
Sie dient dazu Kinder aufzunehmen, bei denen mindestens ein Erziehungsberechtigter in betriebsnotwendiger Stellung in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichen Interesse beschäftigt ist.
Ausgenommen von dem Verbot ist auch die Betreuung in besonderen Härtefällen wie drohender Kündigung und erheblichem Verdienstausfall.

Kriterien für die Aufnahme von Kindern:
a. Kinder, die bisher im Rahmen der Notbetreuung berücksichtigt wurden, sind weiterhin zu betreuen.
b. Nach der Erweiterung der verordnungsrechtlichen Grundlage sind überdies Kinder von Erziehungsberechtigten, die in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichen Interesse tätig sind, aufzunehmen.
So können etwa die Bereiche Energieversorgung, Wasserversorgung, Ernährung und Hygiene, Informationstechnik und Telekommunikation, Finanzen, Transport und Verkehr, Entsorgung sowie Medien und Kultur – Risiko- und Krisenkommunikation einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichen Interesse zuzurechnen sein.
Es sind vor Inanspruchnahme der Notbetreuung sämtliche andere Möglichkeiten auszuschöpfen. Ziel der Einrichtungsschließungen ist die Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus.
c. Zudem ist eine Notbetreuung in besonderen Härtefallen möglich.

Sofern Sie eine Notbetreuung benötigen und einer der oben genannten Gruppen zuzuordnen sind, melden Sie sich bitte telefonisch unter der Telefonnummer 0491/12309.

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